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DOPPLERS ist ein Physik Teamwettbewerb für Bachelor- und Masterstudierende aller Semester. In Teams von je 3-4 Studierenden werden in vier Stunden ca. zehn Aufgaben aus allen Teilgebieten der Physik bearbeitet.

Beispielaufgaben

Beispielaufgaben (in Englisch) von PLANCKS 2014 sind  hier  zu finden.

Drei Beispielaufgaben, die bei DOPPLERS 2015 gestellt wurden, findet ihr hier:

Regeln

Die wichtigsten Grundregeln für die Teilnahme sind:

1. Die Teilnahme ist ausschließlich in Teams bestehend aus drei oder vier Bachelor-, Master- oder Diplomstudierenden möglich.

2. Alle Teilnehmer müssen Mitglied der DPG sein und der Teamcaptain muss an einer Hochschule in Deutschland studieren.

3. Die besten Teams des Wettbewerbs erhalten das Startrecht für  PLANCKS 2017 .

4. Im Wettbewerb dürfen keine Hilfsmittel benutzt werden, auch kein einfacher Taschenrechner.

5. Die Sprachen des Wettbewerbs sind Deutsch und Englisch. Die Aufgaben werden auf englischer Sprache gestellt, wobei Verständnisfragen zu englischen Begrifflichkeiten gestellt werden können.

6. Die Teilnahme an DOPPLERS ist kostenlos. Teilnehmer tragen die Kosten für ihre Anreise.

Das Regelwerk von DOPPLERS 2017 ist nun online. Ihr findet es  hier .

PLANCKS 2017

Die Sieger von DOPPLERS 2017 waren  Take it Ising Laplace's Demons  und  Schrödingers Chimära . Sie werden bei PLANCKS im Mai 2017 in Graz teilnehmen.

Rangliste 2017

Hier die Rangliste von DOPPLERS 2017. In diesem Jahr konnten wir drei Startplätze für den internationalen Physik-Teamwettbewerb  PLANCKS 2017  an die bestplatzierten Teams vergeben.

Von  Florian Schroeder
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1 Comment
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Lange Zeit hatte das Scheitern einen schlechten Ruf: Besser, man sprach nicht darüber. Heute ist es fast ein Trend geworden, sein Scheitern öffentlich zu machen. Aber bedeutet das auch, dass wir jetzt alle ohne Angst Fehler machen und scheitern dürfen? Im Gegenteil.

Es war eine Art Ritterschlag der Frankfurter „Fuck up Night“ im März dieses Jahres. 1000 Jungunternehmer und die, die es gern geworden wären, lauschten in einem Uni-Hörsaal Christian Lindner von der FDP und der Geschichte seines Scheiterns: Auf dem Höhepunkt des New-Economy-Hypes hatte er die Firma Moomax gegründet. Ziel war es, mit einem Avatar Daten über Kunden zu sammeln – eine Art NSA für Arme, als man noch mit einem Modem ins Internet ging. Es funktionierte nicht. 2001 ging das Unternehmen in die Insolvenz.

Solche „Fuck up Nights“ gibt es regelmäßig in vielen deutschen und internationalen Städten. Sie sind das Lagerfeuer von Leuten, die schon einmal mit Vollgas vor die Wand gefahren sind und nun vor Publikum darüber erzählen.

Das ist zunächst einmal eine sehr kluge Methode: Aus zahlreichen psychologischen Studien ist überliefert, wie wichtig es ist, die Geschichte der eigenen Fehler wieder und wieder zu erzählen. Was berichtet wurde, ist archiviert und abgelegt und hat die Chance, zum normalen Teil der eigenen Lebensgeschichte zu werden. Für jüngere Leute wird das Scheitern zudem zu einer neuen Selbstverständlichkeit. Es gehört zu den prekären Beschäftigungsverhältnissen einer Generation, für die der Wohlfahrtsstaat eine Art Gute-Nacht-Geschichte der Rundum-Sorglos-Elterngeneration ist. Auf den ersten Blick sind diese Treffen in Zeiten, in denen alle kreativ sein sollen, zugleich aber neun von zehn Unternehmensgründungen scheitern, eine wertvolle Idee.

Optimiertes Scheitern

Das Problem liegt woanders. In der Lindner-Story sehen wir alle Zutaten eines zu erfolgreichen Scheiterns: Ein junger Mann hat eine geradezu visionäre Idee, die nur leider zehn Jahre zu früh kommt. Das ist im Subtext naturgemäß im Subtext auch Ausweis seiner visionären Genialität. Lindner scheitert, steht wieder auf, kehrt zurück und wird Parteichef einer Partei, die er nun nicht müde wird, aus dem eigenen abgefuckten Strudel zu retten.

Die Geschichte erinnert an das Silicon Valley: Hier, wo Google, Apple und Facebook residieren, hat sich seit einiger Zeit eine erweiterte Denkschule herausgebildet, die  Fail-forward -Philosophie. In einer Kultur, in der das Scheitern angeblich zum Tagesgeschäft gehört wie die Morgenvisite im Krankenhaus, veranstalten sie Konferenzen, auf denen erfolgreiche Musterschüler der Fehlerindustrie ihren Erfolg preisen und das Scheitern in seinen Dienst stellen. Sie behaupten, nur erfolgreich zu sein, weil sie einmal gefallen sind. Das Scheitern wird also herabgestuft zum Mittel zum Zweck. Echtes Leid und wirklicher Schmerz kommen nicht einmal in die Nähe eines Mikrofons. Das ist dann wohl optimiertes Scheitern, der vielleicht schlimmste Versuch der Optimierungsindustrie.

In den USA gilt Scheitern viel stärker als Chance als in Deutschland. Der Einzelne, der etwas erreicht, ist der Held im Erdbeerfeld. Er hat sich nach oben gearbeitet, seine Chancen genutzt – und wenn es nicht klappt, macht er eben etwas anderes. Was soll´s. Die düstere Schattenseite des Versuchens ist die Stigmatisierung derer, die nicht die Möglichkeiten der täglichen Neuerfindung haben. Wer sich der Jagd nach Erfolg nicht anschließen kann oder will, bleibt eben auf der Strecke. Der soziale Tod durch Ausgrenzung droht denen, die sich der Steh-gefälligst-auf-und-lauf-weiter-Vorgabe nicht unterwerfen.